Zone d'identification
Cote
Titre
Date(s)
- 1878 - 2001 (Production)
Niveau de description
Étendue matérielle et support
Zone du contexte
Dépôt
Histoire archivistique
Der Zugang des Bestandes erfolgte in zwei Lieferungen: 2006 nach der Liquidation des Ortsmuseums Langendorf und 2010 durch Vermittlung des ehem. Lanco-Angestellten Urs Brunner, Langendorf.
Source immédiate d'acquisition ou de transfert
Die Geschichte der Kottmannschen Unternehmungen beginnt 1815 mit der Errichtung einer Holzsäurefabrik im Dreibeinskreuz durch Johann Baptist Kottmann. Dessen Sohn August Kottmann fügte dem Betrieb eine Ziegelhütte hinzu und betrieb in den 1840er Jahren eine Bleiweiss- und Zichorienfabrik samt einer Brantweinbrennerei, die 1851 an seine beiden Söhne Dr. med. Carl Kottmann, Kantonsphysikus, und Oberstdivisionär Johann Viktor Kottmann überging.
1873 gründete Johann Viktor Kottmann (1822-81) in Langendorf eine Ebauches-Fabrik.
1877 assoziierte er sich mit J. Meyer von Mattstetten zur „Uhrenfabrik Kottmann & Meyer“, die 1879 in eine AG mit dem Namen „Uhrenfabrik Langendorf AG“ umgewandelt wurde.
1880 übernahm Dr. med. Carl Kottmann (1844-90) die Geschäftsleitung.
1881 wurden die ersten Remontoirs anstelle der bisherigen Schlüsselstücke produziert, 1882 wurde die Echappement-Fabrikation aufgenommen.
Seit 1887 war die Fabrik von den Forniturenlieferanten unabhängig, indem sie alles, was zur Finissage gehört, selbst herstellte. Seit 1893 wurden fertige Uhren hergestellt und erstmals an ausländische Kundschaft geliefert. Unter der Geschäftsleitung von Lucien Tièche (1890-93) erfolgte 1891 die Einrichtung der elektrischen Beleuchtung.
1899 beschäftigte die Lanco 900 Leute.
1902 ging die Geschäftsleitung an Ernst Kottmann (+1944) über, unter dessen Leitung die Schalenproduktion eingeführt wurde.
1913 wurde die industrielle Décolletage angegliedert. Nach dem Tod von Ernst Kottmann trat 1944 Rudolf Kottmann (+1952) an dessen Stelle. Die Söhne von Ernst Kottmann, Hans (+1964) und Guido (+1965), werden als Direktoren eingesetzt.
1965 erfolgt die Integration der Lanco in die SSIH (zusammen mit Tissot, Omega u. a.)
1971 Aufgabe der Selbstständigkeit. Lanco wird Teil des Omega-Tissot-Konzern.
1973 feiert man das 100-jährige Firmenjubiläum, danach wird der Produktionsstandort Langendorf aufgehoben. Die Gebäulichkeiten werden an die Migros verkauft. Die Fabrik leistete wichtige Beiträge zur Dorfentwicklung: 1883 Kindergarten, Musikgesellschaft Konkordia, gem. Chor, Turnverein, 1885 Konsum, 1886 Hydrantanlage, u. a. m.
Zone du contenu et de la structure
Portée et contenu
Der Bestand ist wie folgt gegliedert:
A) Uhrenfabrik Kottmann & Meyer
B) Uhrenfabrik Lanco Langendorf
B1) Gesellschaftsorgane, Geschäftsleitung
B2) Finanzen, Steuern, Versicherungen
B3) Technik, Produkte, Fabrikation
B4) Verkauf, Marketing
B5) Personal
B6) Liegenschaften
B7) Fotosammlung
B6) Diverses
Évaluation, élimination et calendrier de conservation
Accroissements
Mode de classement
Zone des conditions d'accès et d'utilisation
Conditions d’accès
Gemäss Archivordnung
Conditions de reproduction
Langue des documents
Écriture des documents
Notes de langue et graphie
Caractéristiques matérielle et contraintes techniques
Instruments de recherche
Archivinformationssystem